New Fall Festival

Das New Fall Festival basiert auf einer einfachen Ueberzeugung: Der Rahmen ist nicht egal. Konzerte leben von Atmosphaere. Musik und Ort beeinflussen einander. Das gilt umso mehr für eine neue Generation von Bands in der Schnittmenge von Pop und „ernster“ Musik. Das New Fall Festival will einen besonderen Rahmen für besondere Kuenstler bieten – und für ein erwachsenes Publikum, das den traditionellen Rockshow-Ritualen – matschiger Sound, Hauptband erst kurz vor Mitternacht, muffige Hallen – entwachsen ist.

Isbells vor dem Robert-Schumann-Saal gefilmt von den Jungs von Urban Unplugged

Gentleman - “Dem Gone” live at New Fall Festival

Der Samstag des New Fall Festivals brachte zwei fantastische Konzerte von Jens Lekman und von Junip mit sich.

Musik: Junip - Rope & Summit

Tonights Show

…Gentleman in der Tonhalle Düsseldorf!

Diesen Sonntag wird dem New Fall Festival durch den Headliner Gentleman ein großes Finale bevorstehen! Der einzige deutscher Reggae Künstler der auch in Jamaica Anerkennung und Respekt genießt, beschert dem New Fall Festival ein sommerliches Ende.

Zum Künstler selbst muss nicht viel erzählt werden, seine Musik spricht für sich und sein Leben. Wir freuen uns auf einen schönen letzten Abend beim New Fall Festival in der Tonhalle!

Tonights show

…Natty und Gentleman in der Tonhalle!

Zum letzten Festivaltag noch etwas ganz besonderes: Der in London aufgewachsene Natty bringt Reggae Klänge und Singer/Songwriter Sounds zusammen wie kein anderer. Wer ihn nur mit jamaikanischen Sounds in Verbindung bringt, sollte sich Sonntagabend selbst davon überzeugen, dass dieser Künstler mehr Tiefe besitzt.

Tonights show

…Junip und Jens Lekman im Robert-Schumann-Saal!

Den Schweden mit argentinischen Wurzeln José González kennen wohl die meisten durch den Erfolg “Heartbeats”, auf den sogar Sony aufmerksam wurde. Die Band um José Gonzáles, Junip, kann mit dem Soloprojekt González’ aber definitiv mithalten: Mit ihren schönen melancholischen Sounds passen sie perfekt in diesen verregneten Herbst…

Überzeugen kann man sich selbst ab 22:30 im Schumann-Saal!

Tonights Show

… Jens Lekman im Robert-Schumann-Saal!

Einen gelungen Start ins Wochenende verspricht der sympathische und authentische Schwede Jens Lekman, der an diesem Samstag Abend im Robert-Schumann-Saal zu hören und zu sehen ist!

Seine Songs reichen von Gitarren basierter Popmusik zu großen Arrangements die nicht selten mit Chor Elementen und Einflüssen aus den 60er Jahren geschmückt sind. Doch nicht nur Musik technisch überzeugt er auf ganzer Linie, sondern auch seine Texte erzählen dem Publikum Geschichten von Glücklich bis Melancholisch.

Also für alle die sich die Show des Schweden nicht entgehen lassen wollen gibt es nur eine Adresse für den heutigen Abend - Robert-Schumann-Saal!

Ein kurzer Einblick in den Freitag Abend: Isbells und Agnes Obel!

New Fall Festival #2

Der Donnerstag in der Kurzzusammenfassung: Nouvelle Vague, Edda Magnason in der Tonhalle & Cloud Boat, James Yuill, Plaid

Tonights show

Agnes Obel und die Isbells im Robert-Schumann Saal!

Den Start für den Freitagabend werden die Isbells machen. Die Band aus Belgien wird mit reizvollen Folk und Singer/Songwriter Klängen das Publikum in dem Ambiente des klassischen Saals faszinieren und schon einmal für den nächsten Act aufwärmen…

…die Dänin Agnes Obel. Man sollte das junge Talent nicht nur auf den Song “Just So” aus der Telekom Werbung reduzieren. So schön feinfühlig wie dieser Song, ist auch der Rest ihres Albums, das durch ausdrucksvolle und liebevoll aufgenommene Stücke punktet.

Freut euch auf einen gefühlvollen Freitagabend im Schumann-Saal!

Interview mit Isbells - Der Junge vom Land

Bastian Küllenberg aka. Buzz, Crazewire Redakteur, Veranstalter der Endstation Sehnsucht und gestriger Pausen DJ, unterhielt sich mit Isbells vor seinem Konzert heute Abend im Vorprogramm von Agnes Obel. Hier sein Interview:

BUZZ: Du hast in der Vergangenheit in zahlreichen verschiedenen Bands gespielt. Wann wurde dir klar, dass es Zeit für ein Soloprojekt ist?

Gaëtan Vandewoude: Es hatte viel mit der Problematik zu tun, dass ich 30 wurde. Ich hatte so viele Jahre als Schlagzeuger oder Gitarrist gespielt und dachte irgendwann über die Möglichkeit nach, bei meine eigenen Songs auch zu singen. Ich musste mich nur davon überzeugen, dass man keine gute Stimme braucht, um schöne Musik zu machen. Irgendjemand hatte einmal einen Vergleich zwischen meiner Stimme und den Geräuschen einer Ente gezogen, daher lag einiges an Arbeit und Ausprobieren vor mir. Ich entwickle meine Stimme noch immer, doch irgendwann hatte ich genug Vertrauen in meinen Gesang und in dem Moment habe ich Isbells dann gestartet.

BUZZ: Seit einigen Jahren lebst du in einer ländlichen Gegend. Was macht das Landleben für dich so anziehend?

Gaëtan Vandewoude: Was ich am Landleben am meisten schätze, sind Frieden und Schläfrigkeit. Die Zeit scheint langsamer zu vergehen, die Menschen scheinen ausgeglichener zu sein. Ich mag es, mich in Städten aufzuhalten, aber dort zu leben würde sich anfühlen, als fresse mich die Stadt bei lebendigem Leibe.

BUZZ: Die Lieder von Isbells fangen eine eher dunkle, trauriger Atmosphäre ein. Bist du ein melancholischer Mensch?

Gaëtan Vandewoude: Nein, nicht im geringsten. Der Klang meiner Lieder mag melancholisch sein und die Texte handeln nicht immer von fröhlichen Themen, aber wenn man genauer hinhört, findet man immer etwas Hoffnung oder einen Ausweg in ihnen. Ich sehe mich eher als Optimisten, der versucht immer das Beste aus allen Lebenslagen zu machen. Aber wie wir alle wissen, ist die Welt ohnehin zum Untergang verdammt.

BUZZ: Auf der Bühne wird Isbells zu einer Band erweitert. Wie muss man sich die Konzerte vorstellen?

Gaëtan Vandewoude: Wir geben bei jeder Show unser bestes. Es ist der konstante Versuch untereinander in Verbindung zu treten und diese Verbindung auch mit dem Publikum herzustellen. Daher ist jedes Konzert anders und es passieren manchmal die seltsamsten Dinge. Ich hatte einmal eine Show in Hamburg, wo ich einen noch unfertigen Song gespielt habe und am Ende dieser Jamsession der ganze Raum den Chorus mitgesungen hat. Das war wirklich magisch.

Bühnenaufbau für Nouvelle Vague

Bühnenaufbau für Nouvelle Vague

New Fall Festival #1 - Scott Matthew & Ólafur Arnalds

Der erste Videoblog des New Fall Festivals ist nun fertig und macht Lust auf mehr. Wir werden in den nächsten Tagen weiter fleißig für euch berichten.

Tonights show…

…James Yuill, Cloud Boat und Plaid im Robert-Schumann-Saal!

Bei diesen drei Acts, wird es heute Abend vermutlich schwierig, auf den Plätzen sitzen zu bleiben. Eröffnen wird dieses Konzert Cloud Boat mit ihrem atmospärischen Sound, der ab und zu von Dubstep, Gitarren oder Laptop Sounds durchzogen wird.

Wer James Yuill noch nicht kennt, wird auf den Geschmak kommen: Der Londoner wechselt zwischen eher ruhigeren und tanzwütigen Songs, doch alle haben einen besonderen Klang. Das Musikmagazin Clash beschrieb ihn als eine “Ein-Mann-Band ausgestattet mit Laptop, Mischpult und einer Akustikgitarre”, das verspricht eine gute Show!

Last but not least: Plaid. Lässige Elektrobeats angehaucht von Hip Hop oder Ambient Sounds, die zum Tanzen aber auch zum Zuhören bewegen. Das etablierte Plattenlaben “Warp” ist bereits begeistert von den zwei Briten. Heute Abend wird sich die Fangemeinde hoffentlich ausbreiten!

Ab 20 Uhr erwartet uns also ein “klassischer” electro-lastiger Abend im Robert-Schumann-Saal!

Tonights show…

…Nouvelle Vague und Edda Magnason in der Tonhalle!

Mit Nouvelle Vague kommt französisches Flair ins New Fall Festival. Seit 2003 covert die Band um die Produzenten Marc Collin und Olivier Libaux Songs aus den Achtziger Jahren und legt diese in einem völlig neuen Rahmen auf. Dann entsteht aus einem Joy Division Klassiker mal eben ein Bossa-Nova Stück. Nicht nur das sorgt für Frische bei den Songs der Band, die immer wechselnden Stimmen - u.a. Cammille, Mélanie Pain oder Marina Celeste - verleihen Nouvelle Vague einen einzigartigen Touch.

Die schwedische Sängerin Edda Magnason schmückt nicht nur das Cover des New Fall Festival Booklets: Sie versteht es, Jazz, Pop und Folk zu einem besonderen Sound verschmelzen zu lassen, der zu jeder Alltagssituation passt.

Beide Acts gepaart mit der der tollen Atmosphäre der heutigen Location der Tonhalle werden definitiv ein unvergessliches Event!